Das Original:

Nach einem neuen Konzept wurde 1954 im Auftrag des
norddeutschen Lloyd von der Jadewerft in Wilhelmshaven der Wassertrecker STIER gebaut.

Die größten Unterschiede zu herkömmlichen Schleppern
ist der Unterwasserbereich.

Da besonders Flußschiffe und Schlepper sehr manövrierfähig sein müssen, entwickelte 1926 der Österreichische Ingenieur Ernst Schneider eine Antriebsmaschine, der dem Schiff auch in engen Gewässern genügend Wendigkeit verlieh.
Gebaut und weiterentwickelt wurde die Antriebsmaschine von der Maschinenfabrik J. M. Voith.

Der Stier kam nach einer Dienstzeit von 24 Jahren ins DSM und wurde 1978 auf Land gesetzt. Er liegt aufgebockt auf dem Außengelände des Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven,
so daß die Besucher die Propelleranlagen unter dem Boden des Schiffes betrachten können.
Durch eine Klappe, die ins Unterwasserschiff geschnitten wurde, kann der Besucher in den Maschinenraum und weiter auf das Deck gelangen.
Von der Brücke hat man eine gute Rundumsicht auf das Museumsgelände und Außenweser.
Einer der beiden Voith-Schneider-Propeller wurde für Demonstrationszwecke mit einem Elektromotor beweglich gemacht, um die Funktionsweise erkennbar zu machen.

Wassertrecker VSP Stier

Mein Modell der Stier ist aus einem Papierbaubogen
des deutschen Schifffahrtsmuseums
im Maßstab 1:87 (DSM gibt an 1:100 stimmt aber nicht ganz) entstanden.

Beim Zusammenbau und der Lackierung kam mir die Idee das Modell fahrtüchtig zu erstellen.

So wurden im Rumpf die beiden Voith-Schneider Atrappen durch zwei feststehende,
funktionstüchtige Ruderpropeller ersetzt.

Wärend der Bauzeit fuhr ich mehrmals nach Bremerhaven wo ich ca 100 Detailfotos des Schleppers machte, um ihn möglichst genau nachzubauen.

So entstand ein Modell der Stier, welches dem Original entspricht, dieses kann auf dem Gelände des Museums besichtigt werden.

Tehnische Daten zum Modell:

Länge ü.a. : 18,8 cm
Breite ü.a. : 6,25 cm
Höhe über Mast: 14,5 cm
Tiefgang : 2,7 cm
Gewicht: ca 68-70 gramm
Bauzeit ca 50 Std
Sonderfunktionen: Beleuchtung