Hafen- und Escort Schlepper
"LUNEPLATE"

Unterweser Reederei GMBH / URAG Bremen
1:50


Bei diesem Modell versuch ich mich an meinem erster Rumpf in Spanntbauweise.

Erster Schritt ist den Spanntriss auf Zeichenkarton zu Übertragen.

Daraus werden denn die einzelnen Spannten gedoppelt und ausgeschnitten.

Mithilfe der Schablonen werden die einzelnen Spannten dann aus 4 mm Sperrholz ausgesägt.

Fertig geplankter Rumpf. Bug und Heck Sektion aus massivem Balsaholz.

Länge 60 cm, Breite 17 cm, Gewicht 255 g

 Nur Holz und Leim !!!!

Der Rumpf wird zum inneren auslaminieren auf der Aussenseite mit Kreppklebeband abgedichtet.
So läuft das Harz nicht durch die Ritzen in den Rumpf.
Das dichtet den Rumpf von innen ab und versiegelt das Holz.

Danach kann von aussen Harz und ein 80g Glasgewebe auflaminiert werden.

Das macht den Rumpf Stabil und 100% Dicht.

 Jetzt nur noch etwas schleifen und spachteln, schleifen und spachteln, schleifen und spachteln...........

Mal nur kleine Fortschritte an der Luneplate aber es wird ;) Kortdüse mit aufgesetztem Ruder. Verstrebungen an der Welle und Ruderhacke. Den Motor hab ich mit nem Klemmband in den Spanten fixirt.
Leerlaufstrom 0,45 AH und unter Last ca. 1,8 AH

 Erste Testfahrt mit dem fast fertigen Rumpf.

Tolles Fahrbild, trotz fehlenden 12 mm Tiefgang bis Wasserlinie, und super engem Wendekreis

(unter 1 m Radius).

Da der Bühler Motor mit max. 3000 U/min auf den 65 mm Prop zu viel Schub bringt,
bin ich auf max. 800-900 U/min runter gegangen.

 

Das reicht völlig wie man sieht !

 

Weiter gehts die Tage mit dem Süllrand und den Restarbeiten am Rumpf.

Ich hab mich zum bau des unteren Aufbaus für 0,3 mm Platinenmaterial entschieden.

 Es lässt sich mit einer Blechschere schneiden und alle Teile werden verlötet.

 Sollte dadurch wesendlich stabiler sein als 0,5mm Polystyrol.

 Um alles sauber aufzuzeichnen hab ich mir einne Pappschablone gemacht .

 So werden die beiden Seitenteile wenigstens gleich.

Das erste Deck wird angepasst und innen verlötet.

Ein super Vorteil gegenüber Kleben ist, die höhere Festigkeit der Naht und der "sofort ist es hart" Effekt.

 

Er ist ungewohnt so zu Arbeiten aber mit etwas Übung mach es Laune.
Vorbohren der angezeichneten Bullaugen mit einem 2mm Bohrer. Die eingenliche Größe von 7 mm kommt im zweiten Schritt.
Langsam gewöhn ich mich ans Material und die Art der Verarbeitung.

 


Leider endet der Bau der LUNEPLATE erstmal, auf unbestimmte Zeit hier.
Mir fehlen noch einiges an Bildern und Zeichnungen.

Es wir weitergehen, nur nicht sofort...........

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